Die Rainbow Bridge

Rainbow Bridge NM / Lake Powell

Panorama Lake Powell Tour
Panorama Lake Powell Tour

Dieses Mal haben wir mehrere Tage in Page verbracht und haben uns die morgendliche Bootstour über den Lake Powell zum Rainbow Bridge NM gegönnt. Dieser natürliche Steinbogen ist der größte bekannte Steinbogen der Welt. Hier der Standort des Bogens in Google Maps.

Es ging 54 Meilen über den Lake Powell
Es ging 54 Meilen über den Lake Powell

Die Tour geht vom Wahweep Marina 54 Meilen = 87 km (eine Strecke) in ein zerklüftetes Seitental des oberen Lake Powell.

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Zufahrt zur Rainbow Bridge
Zufahrt zur Rainbow Bridge

Wie man an den Streifen an den Felswänden erkennen kann ist der Wasserspiegel in den letzten Jahren ständig gesunken.

Die Folge ist, dass man einige hundert Meter früher auf einem Ponton anlegen muss.

Der Ponton an der Rainbow Bridge
Der Ponton an der Rainbow Bridge

Das hat aber den Vorteil dass man erst stückweise den Steinbogen einsehen kann.

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Ein langer Bootssteg bringt uns an Land.
Der Weg eröffnet einem Schritt für Schritt den Blick auf das Naturwunder.
Der Weg eröffnet einem Schritt für Schritt den Blick auf das Naturwunder.
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Ein Panorama des Weges zum Bogen.
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Die Dimensionen täuschen, der Bogen ist mehrere Hundert Meter entfernt.
Die Rainbow Bridge
Die Rainbow Bridge

Ein Hinweis: Der Bogen ist eine heilige Stätte für die Navajo Stammesangehörigen. Daher schickt es sich nicht unter den Bogen zu laufen. Ein Blick aus respektvoller Entfernung zeigt  die gigantischen Ausmaße dieses einmaligen Steinbogens viel besser.

Schon geht es zurück zum Boot.
Schon geht es zurück zum Boot.

Der Wasserstand des Lake Powell

Der Lake Powell ist ein künstlicher See durch das Aufstauen des Colorado Rivers durch den Glen Canyon Dam nordwestlich von Page.  Er dient als Süßwasserquelle für mehr als 20 Millionen Menschen und als Erholungsgebiet für mehr als 2 Millionen Besucher pro Jahr. 2 Davon waren wir!

Hier eine interessante Graphik der letzten fünf Jahre. Wir waren im April/Mai 2012 dort (die hell-grüne Kurve) und der Stand war damals bei 3635 Fuß über N.N.  Im Mai 2014 lag der Wasserspiegel bei nur 3575 Fuß.  Also weitere 60 Fuß entsprechend ca. 18,2 Meter niedriger als bei unserem Besuch. Zum Glück hat es wieder größere Niederschläge in diesem Jahr gegeben. Der historische Höchststand war 3700 Fuß in 1984. Also weitere 65 = 19,8 Meter höher. Das entspricht der geschätzten Höhe des hellen Streifens.

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Es geht aus dem Seitental zurück. Man beachte den hellen Streifen.
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Wie mit dem Lineal gezogen sieht man den alten Wasserstand.

Der schlafende Indianer

Auf der Rückfahrt machte uns der Kapitän des Bootes auf eine Felsformation aufmerksam: The sleeping indian zu deutsch: Der schlafende Indianer.

The sleeping indian
The sleeping indian

Mit etwas Phantasie erkennt man tatsächlich das Profil eines liegenden Indianers mit dem Kopf links einschließlich Federschmuck, die Hände auf dem Bauch und rechts die Zehen des rechten Fußes. Mal ein-zoomen! Die Zehen sind rechts ziemlich gut zu erkennen.

Die Fahrt geht an mehreren Felsen vorbei.
Die Fahrt geht an mehreren Felsen vorbei.

Hier weitere Felsen, wieder mit einer Interpretation:

Die Eule, die Schildkröte und die Elephanten
Die Eule, die Schildkröte und die Elefanten
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Auf der Rückfahrt begegnen wir der Nachmittagstour.

Ergänzende Hinweise zur Bootstour

Die ca. 6 Stunden dauernde Fahrt können wir wärmstens – auch im wörtlichen Sinne – empfehlen. Die 1,5 Stunden Aufenthalt am Bogen sind angemessen und erlauben die Besichtigung ohne Hetze.

Es gibt im Preis inbegriffen freie Getränke an Bord, die wir durch die mittags kräftig einsetzende Hitze und die trockene Luft gerne in Anspruch nahmen. Hier die Tour-Web-Seite

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