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Bryce Canyon National Park

Ein National Park, den man nicht verpassen sollte, ist der Bryce Canyon National Park. Hier zur Orientierung die Lage des Parks in Google Maps.

Der Park liegt wenige Meilen östlich der Highway 89. Falls man die Highway 12 (wie wir es taten) vom Capitol Reef NP südlich fährt kommt direkt am Eingang des Parks vorbei. Sonst ist es eine kurze Fahrt von Kanab/Utah oder dem Zion National Park. Wer wenig Zeit hat schafft es auch den Park von Page/Arizona über Kanab/Utah anzufahren. Die Campgrounds in Kanab sind in der Stadt gelegen und somit nicht sonderlich attraktiv. Daher kann man durchaus direkt zum Bryce Canyon fahren.

Tipp: Wer von Page kommend via Bryce Canyon, Escallante Staircase in Richtung Capitol Reef /Arches NP fährt sollte entweder schon in Page oder spätestens in Kanab seine Vorräte auffüllen, denn vor Moab/Utah gibt es so gut wie keine größeren Supermärkte. Das Angebot in Kanab ist auch überschaubar, aber im Vergleich zu Teasdale, Hanksville oder Blanding “riesig”.

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Die Waldmeyers bei ihrem vorletzten National Park auf der 2012er Reise

Wie der Grand Canyon ist der Bryce Canyon Park sehr beliebt und so hat man seit mehreren Jahren die direkte Rundfahrt durch den Park mit dem eigenen Fahrzeug  durch einen gut funktionierenden Shuttle-Bus Service ersetzt.

Wir waren früher schon mal im Park und können die Bus Lösung nur begrüssen, denn es ging auf den relativ kleinen Parkplätzen bei den Aussichtspunkten zu wie am Samstag in der Innenstadt einer Großstadt. Der Shuttle Bus hat zudem den Vorteil, dass man den Rim-Trail am Rand des Canyons in einer Richtung gehen kann, um dann an der nächsten Haltestelle wieder in den Bus zu steigen.

Der Park hat selbst keinen Campground aber der große Campground vom Rubys Inn bietet reichlich Platz für Wohnmobile aller Größen.

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Unser Stellplatz auf dem Campground von Rubys Inn

Der Bryce Canyon National Park bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Grob kann man zwischen dem Canyon selbst und dem umschließenden Canyon Rand, Rim genannt, unterscheiden.

Ein Panorama des Byce Canyon
Ein Panorama des Byce Canyon

Der Canyon ist nicht sehr tief, sodass man an mehreren Stellen in diesen hinab und – was wegen der Höhe des Parks etwas anstrengender ist – auch wieder heraus steigen.

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Der Abstieg erfolgte über den Navajo Trail
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Im oberen Teil ist dieser gut ausgebaut. Festes Schuhwerk ist aber ein Muß!
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Weiter unten wird es schon enger.
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Kurz vor dem Erreichen des Canyon Bodens

Es lohnt sich für eine Wanderung durch den Canyon ausreichend Zeit einzuplanen, um die einmalige Landschaft auf sich wirken zu lassen.

Tipp: Eine Karte mit den Trails sollte man mit sich führen, denn in dem Labyrinth der Steinsäulen kann man sich durchaus verlaufen. Als wir wieder aufstiegen, wurde ein Kind einer Familie im Tal vermisst und jeder wurde befragt, ob man den Jungen gesehen hätte.

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Auch dieses Mal begegneten wir einem allgegenwärtigen Squirl, der ohne Scheu uns nah heran kommen liess. Nein, wir haben ihn nicht gefüttert!
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Von unten sieht der Canyon ganz anders aus.
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Die Wege sind gut ausgeschildert. Trotzdem eine Karte sollte man dabei haben.
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Der Aufsteig ist deutlich länger als der Abstieg und am unteren und oberen Ende etwas steiler.
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Beim Aufstieg hat man gute Gelegenheit die Steinfiguren aus der Nähe zu betrachten.
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Mit Phantasie kann man die tollsten Dinge in den Steine sehen.
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Fast geschafft. Der Aussichtspunkt am Canyonrand ist schon zu sehen.

Am nächsten Tag war der Rim Trail unser Ziel. Von diesem hat man einen guten Einblick in das Stein-Labyrinth.

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Wir hatten eine sehr klare Luft und konnten meilenweit sehen.
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Hier kann man einige der Wege im Canyon sehen. Zoomen Sie mal ein!

P1160800   P1160802 Wieder einmal verließen wir den Park mit vielen neuen Eindrücken.

Nach einer ruhigen Nacht ging es morgens weiter zum letzten Park unserer Reise: dem Zion National Park.

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